Harriet Jensen

Erfolgreichste deutsche Reitsport-Bloggerin

 

Als Reiter bin ich zu jeder Jahreszeit vernarrt in meinen Sport, zugegebenermaßen bin ich allerdings bei schönem Wetter glücklicher, als bei Minusgraden. Gerade, wenn man mehr als ein Pferd versorgt am Tag, wird man schnell kalt. Ich selbst bin eine ziemliche Frostbeule und kaltes Wetter ist für mich vom Gefühl her manchmal unerträglich, da helfen selbst die Reiteinheiten nicht, denn ich muss nach jeder sportlichen Betätigung wieder vom Pferd absteigen, es versorgen, das nächste Pferd satteln und bis ich dann wieder richtig in Schwung bin ist mir wieder so kalt. Ich habe auch immer das Gefühl, dass dieses ständige warm werden durch den Sport mit der anschließenden Abkühlung einen noch mehr frösteln lässt, als alles andere, denn man ist immer wieder auf Betriebstemperatur und fährt dann wieder komplett runter.

Als mich also die Mail von der Firma Lenz erreichte, in der mir die Produkte vorgestellt worden sind, war ich sehr erfreut, wenn auch gleichermaßen skeptisch, da ich die Idee, Akkus an meinem Körper zu tragen, zuerst etwas befremdlich fand. Doch nachdem ich mich näher mit den Produkten auseinander gesetzt habe war ich begeistert und gespannt. Diese Produkte habe ich von der Firma nun also erhalten:

 

Ein Paar Heat Socks 5.0 toe cap, welche Funktionssocken mit integriertem, nicht spürbaren Heizelement sind und im Zehenbereich und am Ballen geheizt werden. Sie bieten laut Hersteller einen optimalen Feuchtigkeitstransport, sind ergonomisch gestrickt und sind maschinenwaschbar bis 30 Grad Celsius. Die Socken habe ich bisher vor allem an den Tagen getragen, an denen ich einen langen Spaziergang mit meinem Hund vor mir hatte. Ich war überrascht, wie viel besser die Socken wärmen, als herkömmliche Schuheinlagen oder dick gefütterte Schuhe – was natürlich nicht verwunderlich ist, sind die Socken doch durch ihren Akku wie eine kleine Heizung.

Eine heat vest 1.0, welches laut Hersteller eine atmungsaktive Weste mit zwei Heizelementen im Nieren- und Rückenbereich ist und über einen perfekten Feuchtigkeitstransport und eine kurze Rücktrockungszeit verfügt. Die Weste trug ich bereits ein paar Mal, unter anderem musste sie den Härtetest bestehen, als ich Laura bei dem Umzug ihres Pferdes geholfen habe und wir zu 80% des Tages an der frischen Luft waren bei gefühlt minus 30 Grad Celsius. Die Weste hielt, was sie versprochen hatte und mein Rücken war kuschelig warm. Gerade der Rücken ist bei mir sehr empfindlich, wenn ich dort einmal auskühle kriege ich sofort Rückenschmerzen, die auch ein paar Tage andauern können, deswegen laufe ich im Winter wie ein Michelin Männchen herum und habe mehrere Schichten an. Das schöne an der Weste ist, dass sie sich allen Bewegungen anpasst, super elastisch ist und so dünn ist, dass sie unter jedes Kleidungsstück passt, ohne zusätzlich aufzutragen. Ich rede hierbei allerdings nicht nur um einen optischen Vorteil, sondern auch um die Bewegungsfreiheit, denn viele Kleidungsstücke übereinander schränken oftmals die Bewegung stark ein, etwas, was ich vor allem beim Putzen, wo ich am dicksten angezogen bin, super anstrengend finde, denn das Satteln und alle anderen Bewegungen bedeuten ja unter anderem Hebebewegungen, die man dann nur mit größerer Anstrengung ausführen kann – zumindest, wenn man so dick eingepackt ist, wie ich. Da ist diese Weste ehrlich gesagt eine richtige Erleichterung für mich.

Die heat bandage 1.0 ist eine Rückenbandage mit zwei integrierten Heizelementen im Nieren- und Rückenbereich. Wie ich eben schon bei der Weste angesprochen habe, ist der Rücken meine absolute Schwachstelle, eine falsche Bewegung oder ein wenig zu viel Kälte und schon zieht sich bei mir alles zusammen und tut weh. Die Wärmebandage habe ich nicht im Stall dabei, denn dort habe ich ja nun die Weste, sondern die liegt bei mir daheim und ich nutze sie, wenn ich beispielsweise längere Zeit am Arbeitsplatz sitze oder wenn es sehr kalt ist und ich mit Sheldon spazieren gehe. Sie entspannt laut Hersteller die Muskulatur bei Rückenschmerzen, Muskelbeschwerden, rheumatischen Beschwerden und Verspannungen und wärmt den Rücken bei Outdoor-Aktivitäten. Ich nutze die Bandage wie gesagt im Alltag und nicht beim Reitsport, wenn ich Joggen gehe habe ich sie allerdings auch dabei, denn da mag ich nicht gerne sehr dick angezogen sein, laufe dann aber natürlich wieder schnell Gefahr, einen kalten Rücken und dadurch dann wieder Rückenschmerzen zu kriegen. Sprich die Bandage begleitet mich bei sportlichen, aber auch nichtsportlichen Aktivitäten abseits des Reitstalls. 

Last but not least der Space Dryer 1.0, der Schuhe, Textilien und Handschuhe trocknet. Das ist ein Thema, welches ich auch mit in den Sommer nehmen werde, denn gerade nach dem Reiten sind meine Handschuhe immer unabhängig von der Jahreszeit nass. Im Winter werden die Stiefel, auf jeden Fall aber die Alltagsschuhe, mit denen man auch mal ein Pferd von der Weide holt, nass und trocknen durch das klamme Wetter nicht mehr so gut, sodass auch die Stiefel hiermit getrocknet werden können – allerdings werde ich auch das mit in den Sommer nehmen, denn nach drei Pferden sind meine Stiefel doch ein wenig verschwitzt, gerade bei wärmeren Temperaturen! Der Space Dryer ist vor Überhitzung geschützt und hat verschiedene Trocknungszeiten, die man individuell einstellen kann. Da der Space Dryer etwas kürzer ist, habe ich zudem zwei Verlängerungsschläuche erhalten, mit denen ich dann auch unkompliziert einen Reitstiefel trocknen kann.

Die Produkte habe ich nun seit einer Weile im Gebrauch und ich muss sagen, dass die Anwendung sehr einfach und Benutzerfreundlich ist. Die Akkus werden mit Hilfe von einem USB Kabel und einem Stecker ganz normal in der Steckdose aufgeladen und durch ein Druckknopfsystem an das zu heizende Produkt angeschlossen. Durch die Wärme, die an die Muskeln abgegeben wird, können diese mehr Leistung bringen und sind zudem geschützter vor Verletzungen. Was viele nicht wissen ist dass unser Körper viel Energie verbraucht, um seine Temperatur bei Kälte zu halten, dies wiederum senkt die Muskelkraft und auch die Leistungsfähigkeit um bis zu 50%. Das wiederum löst aus, dass man sich weniger gut konzentrieren kann, was wiederum zu einer höheren Verletzungsgefahr führt. Wer mag kann die Akkus, die je nach Anwendung bis zu 20 Stunden Laufzeit haben, und dementsprechend die Wärmeregulierung sogar via App steuern.

Als Fazit kann ich aus dieser Zusammenarbeit ziehen, dass dies für mich eine der besten Kooperationen war, die ich bisher im Laufe meiner „Blogger-Karriere“ gestalten durfte, denn sie hat nachweislich mein Wohlbefinden gesteigert. Ich würde die Produkte allen empfehlen, die viel Zeit an der frischen Luft verbringen und die wie ich schnell frieren oder Probleme mit dem Rücken haben. Das Angebotsspektrum von Lenz umfasst allerdings noch weitere Produkte, auch solche, die über den Wärmebereich hinaus gehen, diese konnte ich bisher leider noch nicht testen, doch die vier Produkte, die ich zur Verfügung hatte, lassen auf viel Positives schließen.

Web: Blog von Harriet Jensen

 

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