Michael Whittaker

Redakteur beim Magazin „World Snowboard Guide“

 

Wir machten eine Reise nach Finnland im Februar und entschieden uns, die beheizbaren Fäustlinge von Lenz zu testen. Bei Temperaturen um minus 20 °C wollten wir warme Hände bei den kältesten Bedingungen. Bei unserer Recherche im Web entdeckten wir die Kollektion von Lenz, die genau das verspricht. 

Wir erhielten die Lenz heat gloves 3.0 per Post, eine Hartschalen Handschuh-Box schützt die Handschuhe sowie das Zubehör auch auf den längsten Reisen. Als wir die Box öffneten, enthielt sie eine Vielzahl an Ladegeräten und Adaptern, die in allen Ländern verwendet werden können. Innerhalb von 5 Stunden waren die Akkus voll aufgeladen und bereit für unseren Trip. Als wir die Fäustling anprobierten, waren wir von der Verarbeitung und den hochqualitätiven Lederverstärkungen begeistert, die einen sehr robusten Eindruck machten. Die Fäustlinge sind so warm wie normale Handschuhe, jedoch gibt es zusätzlich die Möglichkeit, die drei Heizstufen niedrig, mittel und hoch mit dem Knopf einzuschalten. Nach dem ersten Kennenlernen der Handschuhe in der Hütte ging es an den Praxistest. Wir wollten herausfinden, wie sich die Handschuhe in einer Woche mit Arktischen Temperaturen beweisen konnten.


Zuerst testeten wir die Handschuhe auf der Piste. Bei Temperaturen um  - 12 °C reichte die mittlere Stufe um unsere Hände warm zu halten und nicht zu frieren. Wenn es sehr windig ist, frieren wir normalerweise während der Liftfahrt, hier schalteten wir auf die höchste Stufe und auf der Piste wieder auf die mittlere Stufe, die dort ausreichte. Für uns Snowboardfahrer ist es auch wichtig, wie schnell und einfach wir die Bindungen mit den Handschuhen schließen konnten – dies war gar kein Problem. In Anbetracht der wirklich kalten Temperaturen und der Dunkelheit in Finnland waren wir wirklich beeindruckt von der Heizleistung.

Für den zweiten Test zogen wir die Handschuhe auf einer 3-stündigen Schneemobil-Safari durch die Artischen Wälder von Pyha in Finnland an. Bei knapp – 20 °C waren wir gespannt, ob uns die Fäustlinge vor der Kälte bewahren konnten. Trotz der hohen Geschwindigkeit von 80 km/h, die wir durch die Wälder fuhren, können wir mit Sicherheit sagen, dass unsere Hände in der mittleren Stufe nie kalt wurden. Bei den kurzen Zwischenstopps, als wir nur herumstanden und unseren Guide zuhörten, schalteten wir kurz auf die höchste Stufe. Abends ladeten wir die Akkus mit dem mitgelieferten EU-Stecker wieder auf, was super funktionierte. Die lange Heizdauer ist ein riesen Vorteil, wenn die Handschuhe auf der Piste und auch am Abend für einen längeren Zeitraum getragen werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ich wirklich beeindruckt von den beheizbaren Handschuhen von Lenz bin. Es gab keine Probleme mit den scharfen Kanten des Snowboards, da das Material sehr langlebig ist und viele Saisonen halten wird. Sie arbeiteten bei allen Temperaturen und Wetterbedingungen bestens und die Heizdauer der Batterie war deutlich länger, als wir erwartet haben. Nachdem ich die Handschuhe eine Woche getragen habe, würde ich sie niemals gegen normale (unbeheizbare) Handschuhe austauschen. Sie sind eine großartige Investition für alle, die in den kältesten Monaten der Saison auf dem Board stehen, Freerider und alle die in den kältesten Regionen der Welt unterwegs sind.


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