Ross Hewitt

Extremsportler

 

In diesem Winter bereitete ich mich auf eine Expedition in die Arktischen Fjorde vor. Tief in der Kanadischen Arktis gelegen, gibt es in dieser Gegend Granitwände, die sich bis zu 1500 m aus den gefrorenen Fjorden erheben. Das Team wird mitten in den Fjorden abgesetzt und von diesem Punkt weg sind wir 3 Wochen auf uns alleine gestellt – Skifahren, Essen und in einem Zelt auf dem Eis Schlafen. Bei Temperaturen im Normalbereich von – 20 °C und „Höchstwerten“ von bis zu – 40 °C ist es wichtig, sein komplettes Equipment gründlich zu testen. Ich war bereits in dieser Gegend unterwegs und es fühlt sich so an, als ob das Meeres-Eis die Wärme aus den Füßen und Beinen zieht. Deshalb war ich ständig in Sorge, dass ich Erfrierungen an den Zehen erleide, denn der nächste Helikopter ist 3000 Meilen weit weg in Halifax. Für den diesjährigen Trip habe ich die Lenz heat socks 1.0 slim fit mit dem lithium pack rcB 1800 gewählt um meine Füße warm zu halten, sowie mein Solar-Ladegerät um die Batterien in der Nacht aufzuladen. Als ich die heat socks erhielt, wollte ich sie zuerst in meinen Ski Touren Schuhen testen. Das Produkt hat eine sehr hohe Qualität und die Akkus sind bereits von Beginn an zum Großteil aufgeladen, weiters dauert es nur wenige Stunden um sie voll zu beladen.

Michelle Blaydon auf dem Leschaux Gletscher (im Hintergrund die Chamonix Aiguilles)


Die Socken fühlten sich genauso wie andere Merinowolle-Socken an und es gab kein Problem mit Druckstellen. Die Heizelemente verliefen unter dem Fuß und obwohl sie am Anfang kurz zu spüren waren, gewöhnte man sich sehr schnell daran und vergaß sie völlig.

Der Akku hat 3 Heizstufen und ich benutzte die niedrigste Heizstufe zu Beginn der Tour und die mittlere Heizstufe als die Temperatur sank. Die Akkus werden mit Druckknöpfen am Bund des Sockens befestigt. Der Sockenbund wird dann über den Akku geschlagen. Im Vergleich dazu können andere Heizsysteme am Skischuh leichter am Sessellift beschädigt werden oder sie können sogar verloren gehen.

 

Auf dem "Fil a Plomb"

Auf dem Gipfel des "Couvercle"

 

Beim nächsten Test waren wir Klettern an der Nordseite von Rognan du Plan in der Nähe von Aiguille du Midi. Durch die heat socks konnte ich meine leichteren und weniger isolierten Kletterschuhe Scarpa Phantom tragen, was mir schnelleres Klettern ermöglicht. Normalerweise bekommt man sehr schnell kalte Füße, jedoch hatte ich mit den heat socks auf der mittleren Stufe den ganzen Tag angenehm warme Füße. Ohne die heat socks hätte ich definitiv stärker isolierte Kletterschuhe tragen müssen, mit denen es deutlich weniger Spaß macht. Nach knapp 7 Stunden Wärme auf der mittleren Stufe war die Akkuleistung der Akkus fast zu Ende, sie hatten aber einen sehr guten Job gemacht.

Ich habe die Socken noch an drei weiteren Skitagen getestet, die ich im Rahmen meiner Bergführerausbildung absolvieren muss. Dabei sind wir oft herumgestanden und bevor mir kalt wurde, habe ich meine heat socks eingeschaltet. Alle diese Tests haben gezeigt, dass sich die heat socks bestens für Skischuhe sowie Kletterschuhe eignen.

www.rosshewitt.net


 

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